Psychotherapie

Immer mehr Menschen scheinen mit alltäglichen Anforderungen nicht mehr zurechtzukommen. Die Zahlen verschiedener Statistiken zeigen, dass die Anzahl derer, die psychisch überlastet sind und dringend Hilfe benötigen, stetig zunimmt. Daher auch die langen Wartezeiten in den Psychotherapiepraxen (bis zu einem halben Jahr und länger).

Viele dieser Menschen sind trotzdem nicht im klinischen Sinne „psychisch krank“. Hinzu kommt leider oft eine fehlende Akzeptanz der Umgebung: Wer lässt sich schon gern als „psychisch gestört“, „verrückt“ oder ähnlich abwertend verurteilen, nur weil er oder sie mal kurzfristig psychologische Unterstützung benötigt? Niemand.

Genau hier setze ich mit meiner Kurzzeittherapie an, allerdings ein bisschen anders als die meisten meiner Kollegen: Ich stelle keine offiziellen Diagnosen. Auch wenn es sicher in vielen Fällen hilfreich ist, jemanden anhand seiner Symptome in eine bestimmte Kategorie einzuordnen, mache ich dies in der Regel nicht. (Auch wenn ich es als Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie darf.)

Warum nicht?

Ich glaube, dieses „labeln“ und damit festlegen auf ein bestimmtes Krankheitsbild ist in vielen Fällen sehr hinderlich für den Heilungs- und Entwicklungsprozess der Betroffenen.

Meiner Erfahrung nach benötigen viele Menschen oftmals einfach nur jemanden, der einen Blick von außen auf ihre Situation wirft und ihnen durch ein paar gezielte Fragen einen neuen Impuls gibt. Jemanden, der schädigende Routinen in Frage stellt. Einem hilft, über den klassischen Tellerrand hinauszuschauen.

Schon häufiger hatte ich Klienten in meiner Praxis, die der Meinung waren, mit ihnen würde etwas nicht stimmen, oder dass sie nicht richtig „ticken“ würden. Tatsächlich hat sich bisher irgendwie immer herausgestellt, dass sie alle durchweg „vollkommen in Ordnung“ sind. Sie mussten einfach nur mal mit jemanden außerhalb ihres sonstigen Umfeldes sprechen, der sie kurzfristig ein wenig an die Hand nimmt und unterstützt. Danach kamen sie auch wieder allein gut zurecht (diejenigen, die längerfristige oder ganz spezielle Hilfe benötigen, schicke ich grundsätzlich zu einem Kollegen/einer Kollegin).

Psychotherapie bei Angst und Panikattacken

Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.

Ralph Waldo Emerson

Die Themen, mit denen Menschen zu mir kommen, sind äußerst vielfältig. Nichtsdestotrotz sind Angst und Panikattacken eine Art Spezialthema, weil ich als Jugendliche bzw. junge Erwachsene selbst damit zu tun hatte. Mein Wissen über bzw. Umgang mit Angst und Angstthemen habe ich daher nicht aus einem Lehrbuch (wie es bei einem konventionellem Therapeuten der Fall ist), sondern sozusagen aus erster Hand. Im Laufe der Jahre habe ich einen Fundus an unterschiedlichen Techniken kennengelernt und auch umgesetzt, so dass ich mit Recht behaupten kann, Wege zu kennen, die im Umgang mit Angst und Panikattacken sehr hilfreich sein können. Diese gebe ich bei entsprechendem Bedarf sehr gern an Sie als meine Klienten weiter.

Faktoren für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit

Mehr erreichen

Wie die psychologische Forschung mittlerweile herausgefunden hat, ist der wichtigste Faktor für den Erfolg einer therapeutischen Behandlung nicht die Methode, sondern die Beziehung zwischen Klient und Therapeut.

Es ist mir äußerst wichtig, dass Sie den größtmöglichen Nutzen aus unserer Zusammenarbeit ziehen und entsprechend erfolgreich Ihre persönlichen „Berge versetzen“ können. Aus diesem Grund vereinbaren wir  zu Beginn einen ersten Termin, der unter anderem dazu dient zu überprüfen, ob die Chemie zwischen uns stimmt (natürlich beinhaltet er noch mehr, aber dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen).

Ich benutze in diesem Kontext bewusst nicht das Wort „Patient/in“, da es meiner Meinung nach ein Gefälle ausdrückt, in dem Sinne, dass der Therapeut mehr weiß als der Mensch, der zu ihm kommt. Das sehe ich jedoch nicht so.

Meine Klienten sind die Experten für ihr Anliegen. Meine Aufgabe im therapeutischen Prozess sehe ich darin, Sie zu unterstützen, wieder in Kontakt mit Ihren Ressourcen, Gefühlen und Bedürfnissen zu kommen und selbst die für Sie passende Lösung zu finden. Dabei wende ich verschiedene, auf das jeweilige Thema zugeschnittene Techniken an, die Ihnen Impulse geben und Erkenntnisprozesse in Gang setzen. Denn diese sind es letztendlich, die Ihnen helfen, sich selbst zu helfen, sich zu entwickeln und Dinge in Ihrem Leben zu verändern, damit Sie ein glückliches und freudvolles Leben führen können – so wie Sie es sich wünschen.

Wie ich arbeite

Meine vorrangige Methode ist das neuro-linguistische Programmieren, kurz NLP. Es ist eine hochwirksame Methode, um in relativ kurzer Zeit sehr gute Ergebnisse herbeizuführen, und fällt für mich daher in die Kategorie der modernen Kurzzeittherapien. NLP geht – kurz gesagt – davon aus, dass unsere Sprache und Kommunikation unser Denken und Handeln beeinflussen. Die Veränderungsprozesse, die dabei anhand verschiedenster Techniken im Gehirn (= neuro) mittels Sprache (= linguistisch) in Gang gesetzt werden, können systematisch im Sinne des Klienten beeinflusst werden (= programmieren) (diese Methode entspricht im weiteren Sinne einem verhaltenstherapeutischen Ansatz).

Daneben arbeite ich auch mit Hypnose, allerdings stark kontextbezogen, weshalb ich diese Technik eher untergeordnet anwende.

Abrechnung meiner Leistungen

Bei meiner Praxis handelt es sich um eine ausschließliche Bestellpraxis für Privatzahler, d.h. sämtliche in Anspruch genommene Termine sind von Ihnen – entweder bar oder per Überweisung – zu bezahlen. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Kosten.

Nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) werden die Kosten von Behandlungen durch eine Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erstattet.

Private Krankenversicherungen (PKV) erstatten unter Umständen die Kosten der Behandlung durch einen Heilpraktiker für Psychotherapie. Es obliegt jedoch Ihnen zu klären, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen die Leistungen einer Heilpraktikerin für Psychotherapie von Ihrer privaten Krankenversicherung übernommen werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich leider nicht diese Aufgabe für Sie übernehmen kann.